Team
Beate und Dr. Matthias-W. Engelke
Die Arbeit mit Kindern in Gefahr/ Straßenkindern in Alexandria konnten wir von Anfang an begleiten. Es ist beeindruckend zu sehen, wie das Zentrum zuerst im Erdgeschoss eines Altersheims untergebracht war, dann mehrmals umziehen musste und schließlich am Rand der Innenstadt ein eigenes Gebäude dafür erreichtet werden konnte. Während der zwei Jahre, die wir in Ägypten lebten, waren wir so oft wie möglich in Alexandria. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtung mit den Kindern leben, sie fördern und begleiten. Wir unterstützen diese Arbeit, weil sie für uns auch ein kleiner Beitrag zur Gerechtigkeit in dieser Welt ist.
Iris Glaser-Warmbier
Mein Name ist Iris Glaser-Warmbier (Jahrgang 1974), verheiratet, drei Kinder, von Beruf Lehrerin am Werner–Jaeger–Gymnasium. Meine Religionslehrerin lenkte in den 90ern meine Aufmerksamkeit auf das Land am Nil, was mich seither nicht mehr loslässt. Mit ihr nahm ich damals auch in den Osterferien an einem sozialen Einsatz in Kairo und Umgebung teil.
Als Schülerin selbst noch Teil des Kairo-Kreises, leite ich mittlerweile eine Gruppe an meiner Schule. Über verschiedene Aktionen wie Kuchenverkauf, Nikolaus- oder Valentinsgruß und eine jährliche Tombola sammeln wir Spendengelder für das Projekt „Children at risk“ in Alexandria. Der Kontakt mit der Deutschen Schule der Borromäerinnen und Sadek Andrawes, dem Leiter des Zentrums vor Ort, ist inzwischen sehr eng. Der Austausch im Herbst 2022 war sicher für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung, als zwölf Mädchen der Sozial–AG in Begleitung von Schwester Antonia und Schwester Andrea sowie Sadek Andrawes nach Deutschland kommen konnten. Auch der Besuch der Delegation der Caritas im September 2023 hat die Verbindung nach Alexandria gestärkt und die Jugendlichen des Kairo-Kreises und mich darin bestärkt, weiterhin durch unser Engagement das Projekt der Caritas weiter zu unterstützen.
Mitglied im AKÄ e.V. bin ich seit 2018.
Uli und Ute Maiwald
Seit über 20 Jahren unterstützen wir mit unserem kleinen Arbeitskreis die Arbeit der Caritas für Kinder in Gefahr in Alexandria.
Uns ist besonders wichtig, dass diese religionsübergreifende Hilfe kontinuierlich unterstützt werden kann. Durch regelmäßige Besuche in der Einrichtung durch einzelne Mitglieder des Arbeitskreises besteht ein verbindender Kontakt zu den Kindern und Mitarbeitern und die Gewissheit, dass Spendengelder sinnvoll eingesetzt werden.
Für uns ein Zeichen der Solidarität über Grenzen hinweg.
Renate Moser
Von Anfang an war ich mit dabei, noch bevor die Arbeit mit den Kindern in Gefahr in einem Altenheim anfing. Damals wurde eine schwere Eisentür zwischen den Teilen für die Jungen und dem Altenheim eingebaut. Im Jahr später, 2000, stand die Eisentür sperrangelweit auf und alte Damen gingen auf dem Flur auf und ab und halfen den Jungen. Diese und viele andere Geschichten und Bilder machen mir diese Arbeit wichtig und ich erkenne, wie wichtig kontinuierliche Kontakte zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeit und manchen Kindern auch für uns sind.
Dorothee und Michael Schütz
Ägypten – Die Menschen interessieren uns
Das Land fasziniert mit seiner Geschichte, die von der frühen Antike bis in unsere Zeit nicht nur Spuren hinterlassen, sondern die europäische Kultur maßgeblich beeinflusst hat. An vielen Orten finden wir Bezugspunkte, die uns erst bewusst werden, wenn wir uns damit beschäftigen.
Aber besonders interessieren uns die Menschen in Ägypten: Wie sie leben, was sie motiviert und wie sie den Alltag bewältigen.
Die Mitarbeit im AKÄ lässt uns ein Stück teilhaben am ägyptischen Gesellschaftsverständnis, an den Sorgen und Problemen, die jeden Einzelnen beschäftigen. Besonders die Chancen und Lösungen, die sich für die Caritas in Alexandria daraus ergeben, machen die Kontakte spannend, attraktiv und motivieren uns dabei zu bleiben.
Dr. Adelheid Sitzler-Grefen und Dr. Jochen Grefen
Unser gemeinsames Engagement im Arbeitskreis Ägypten ist uns wichtig. Durch das konkrete Hilfsprojekt für die schutz-bedürftigen Kinder in Alexandria und den freundschaftlichen Kontakt mit den ägyptischen Mitarbeitern sind wir eingebunden in die „Eine Welt“, wie wir sie uns wünschen. Auf unseren Jugend-freizeiten berichten wir von dieser Arbeit in Ägypten, vor allem aber ermutigen wir Kinder und Jugendliche dazu, füreinander und für andere aktiv zu werden.
Weitere Partner:
Sozialgruppe an der Deutschen Schule der Borromäerinnen, DSB Alexandria
"Etwas davon wiedergeben, was wir empfangen durften": So schildert es eine Schülerin der Sozialgruppe an der DSB in Alexandria. Getragen von ihren Eltern, die den Besuch an der Privatschule ermöglichen, wollen Schülerinnen unter der Leitung der ägyptischen Ordensschwestern Sr. Antonia und Sr. Andrea in ihrer eigenen Stadt Kinder unterstützen, die dieses Privileg in ihrem Leben nicht erfahren können. Als festes Partnerschaftsprojekt ermöglichen sie diesen Kindern Ausflüge, z.B. in die weltberühmte Bibliothek von Alexandria, laden sie zu Ramadan-Feiern in ihre schöne Schule ein, sammeln Spendengelder, veranstalten Basare und anderes mehr.
Im Oktober 2022 gab es eine besondere Begegnung: Eine Austauschfahrt nach Nettetal an den Niederrhein, zum Kairo-Kreis 2.0 am Werner-Jaeger-Gymnasium, zum Kennenlernen, zum Austausch, um gemeinsame Ideen für das Zentrum in Alexandria zu schmieden.
Kairo-Kreis 2. 0 am Werner-Jaeger-Gymnasium Nettetal-Lobberich
Als Arbeits-Gruppe von Schülerinnen und Schülern in den 80er Jahren zur Unterstützung von Sozialprojekten in Kairo gegründet, wurde die AG 2018 von der Lehrerin Iris Glaser-Warmbier wiederbelebt und begleitet heute das Zentrum für children at risk/ Straßenkinder in Alexandria. Mit vielfältigen Aktionen rund um das Schulleben setzen sich die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen für die Kinder im Zentrum ein und konnten ihnen beispielsweise im Sommer 2023 eine Tischtennisplatte und einen Kicker finanzieren. Elternsprech- und Experimentiertage, Nikolaus- und Valentinstag, Tage der Offenen Tür und anderes mehr bieten willkommene Anlässe mit kreativen Aktivitäten des Kairokreises immer wieder auf das Projekt hinzuweisen und durch Verkauf von Kaffee, Kuchen etc. auch regelmäßige finanzielle Unterstützung zu ermöglichen.